"Die Lebenden schließen den Toten die Augen. Die Toten öffnen den Lebenden die Augen."
All das sind Einschnitte im Leben.
Wie verkraftet man all die Gefühle, die mit diesen Abschieden hochkommen? Starke Gefühle können Angst machen und verwirren.
Es macht Sinn, gemeinsam herauszufinden, wie es gelingt, diese Gefühle zu verstehen und sie anzunehmen. Damit Sie gestärkt und selbstbestimmt Ihr Leben weiter führen können.
Je weniger Sie sich als Spielball der Ereignisse sehen und je mehr Sie verinnerlichen können, dass Sie die Regie auf Ihrer Lebensbühne innehaben - desto mehr Autorität gewinnen Sie über Ihre Wirklichkeit.
Tod, Abschied und Trauer sind Themen, über die wir selten offen sprechen
Doch gerade in Pflegeheimen/Residenzen und Hospizen, wo Menschen oft ihre späten Jahre oder ihre letzte Lebenszeit verbringen, macht es Sinn, sich mit dem letzten Abschied und der Bestattung zu beschäftigen.
Dieses Angebot, mit dem ich in Ihre Einrichtung komme, richtet sich sowohl an Zugehörige, als auch an die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende Ihres Pflegeheims, Ihrer Residenz oder Hospizes.
Wenn jemand gestorben ist, entsteht meist eine Dynamik, die für die Zurückbleibenden wie eine Black Box verschlossen ist.
Sie wissen nicht, was genau alles mit dem verstorbenen Menschen geschieht. Daraus resultiert viel Unsicherheit, was im Trauerfall getan werden muss, getan werden kann oder getan werden darf.
Mit meinem Wissen aus der Bestattungspraxis informiere ich detailliert über alles, was zwischen Tod und Bestattung geschieht.
Wozu ist das gut?
Wer weiß, wie die Abläufe sind, kann entdecken, wo eigene Gestaltung möglich ist. Damit findet Persönliches seinen Raum und eine selbstbestimmte Planung wird möglich.. Ohne Unsicherheiten oder starre Vorgaben. Ohne Herumrätseln, was und wie es der Mensch gewollt hätte.
Indem wir offen und ungezwungen über alle Möglichkeiten sprechen, lassen sich Hemmungen und konkrete Ängste abbauen.
Organisation, Ort und Ablauf
Die Veranstaltung kann als einmalige Gesprächsrunde in der Gruppe (ca. 90 Minuten) oder als Reihe (z. B. zwei oder drei Termine à 60 - 90 Minuten) gebucht werden.
Der Ort ist Ihre Einrichtung, somit niederschwellig und vertraut für die Teilnehmenden.
Gerne stimmen wir gemeinsam Details und Honorar ab.
Kontakt und Buchung
Nehmen Sie für weitere Informationen oder eine Buchungsanfrage gern Kontakt mit mir auf.
Ich freue mich darauf.
Trauer hat mit Liebe zu tun. Der Tod beendet das physische Leben, nicht aber die Liebe.
Ihre Liebe sucht nach dem physischen Abschied von einem nahestehenden Menschen nach einer neuen Ausdrucksweise. Sie müssen den verlorenen Menschen nicht komplett loslassen, denn Sie dürfen weiterlieben. Aber wie, wenn der Mensch nicht mehr da ist?
Ich begleite Sie dabei, den Verlust und den Schmerz auszuhalten und ihn irgendwann zu ertragen und dem Menschen, um den Sie trauern, in Ihrem Leben einen anderen, neuen Platz zu geben.
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Stufen
Hermann Hesse, 4. Mai 1941
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!